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03.03.2020


Su­staina­ble Fi­nance-Bei­rat

Der Sustainable Finance-Beirat berät die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie.

Sustainable Finance Beiratssitzung 6. Juni 2019
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Der Beirat wurde am 6. Juni 2019 durch die Bundesregierung für die Dauer der aktuellen Legislaturperiode eingesetzt, um bestehende Expertise zu bündeln und den Dialog zwischen den relevanten Akteuren zu fördern. Die Mitglieder sind Praktiker aus Finanz- und Realwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.

Hintergrund ist die Entscheidung des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung vom 25. Februar 2019, auf Initiative des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung zu entwickeln. Damit soll Deutschland zu einem führenden Sustainable-Finance-Standort ausgebaut werden.

Die Sustainable Finance-Strategie soll den Finanzsektor darin unterstützen, die für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und der Ziele des Pariser Klimaabkommens notwendigen realwirtschaftlichen Aktivitäten zu finanzieren. Sustainable Finance leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Neben der Erarbeitung der Sustainable Finance-Strategie berät der Beirat die Bundesregierung hinsichtlich der Positionierung in nationalen, europäischen und internationalen Diskussionen über Sustainable Finance. Des Weiteren werden Vorschläge zur Weiterentwicklung des finanzsystemeigenen Risiko- und Chancenmanagements entwickelt, um neben den finanziellen ebenfalls extra-finanzielle Indikatoren in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance adäquat abzubilden.

Die Mitglieder des Beirats werden bei ihrer Arbeit durch ständige Beobachterinnen und Beobachter unterstützt.

Vertiefte Diskussionen finden in den Arbeitsgruppen „Strategie und Kommunikation“, „Finanzmarkstabilität und Risikomanagement“, „Offenlegung und Transparenz“ sowie „Endkunden“ statt. Die Arbeit der AGs wurde bei Bedarf durch wertvolle Beiträge externer Experten unterstützt.