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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Ent­wick­lung der Kern­haus­hal­te der Län­der bis ein­schließ­lich Sep­tem­ber 2021

    Der Finanzierungssaldo der Kernhaushalte der Ländergesamtheit betrug am Ende des Berichtszeitraums rund -0,5 Mrd. Euro und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um 23,8 Mrd. Euro.

    Die Ausgaben der Länder wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent an. Hervorzuheben sind die laufenden Zahlungen an Gemeinden, die bezogen auf die Ländergesamtheit um 5,9 Prozent (4,7 Mrd. Euro) gestiegen sind. In zwei Ländern waren in den Zahlungen an Verwaltungen der laufenden Rechnung u. a. die Auszahlungen der Fluthilfen in Höhe von 0,4 Mrd. Euro enthalten.

    Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 Prozent. Maßgeblich für den Anstieg waren die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,3 Prozent gestiegenen Steuereinnahmen (24,4 Mrd. Euro). Bezogen auf die Ländergesamtheit lagen die Steuereinnahmen damit deutlich über dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Der Anstieg der Einnahmen war auch auf den Zuwachs der Zuweisungen von Verwaltungen der laufenden Rechnung um 3,1 Prozent (2,3 Mrd. Euro) zurückzuführen, in denen sich vor allem die vom Bund geleisteten Zahlungen an die Länder im Rahmen der Corona-Hilfspakete widerspiegelten. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Zahlungen im Rahmen der Unternehmenshilfen bei den Corona‑Hilfspaketen anlassbezogen an die Länder gezahlt werden.

    Die Einnahmen und Ausgaben der Länder bis einschließlich September sind im statistischen Anhang der Online-Version des Monatsberichts aufgeführt.

    Säulendiagramm: Entwicklung der Länderhaushalte bis September 2021 – Länder insgesamt Bild vergrößern
    Abbildung 1

    Säulendiagramm: Entwicklung der Länderhaushalte bis September 2021 – Flächenländer Bild vergrößern
    Abbildung 2

    Säulendiagramm: Entwicklung der Länderhaushalte bis September 2021 – Stadtstaaten Bild vergrößern
    Abbildung 3

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