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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Lieferengpässe verlangsamen Erholung im laufenden Jahr, für 2022 kräftiges Wachstum erwartet

    Das 3. Quartal des laufenden Jahres war gekennzeichnet durch eine Zweiteilung der Konjunktur: Vor allem der zunehmende Impffortschritt ermöglichte über den Sommer einen kräftigen Wiederanstieg der Aktivität im Dienstleistungsbereich. Dagegen wurde die Industrie trotz starker Nachfrage insbesondere aus dem Ausland durch Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten merklich gebremst. Auch dies hängt maßgeblich mit der Pandemie zusammen, da beispielsweise Corona-Ausbrüche zu Schließungen chinesischer Häfen führten und so die globalen Lieferketten beeinträchtigen. Im Zuge beschleunigter Digitalisierung stieg zudem die Nachfrage nach Elektronik mit Halbleiterkomponenten stärker an als zu erwarten gewesen wäre.

    Laut der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts kam es vor diesem Hintergrund im 3. Quartal zu einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in preis-, kalender-und saisonbereinigter Rechnung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Diese Fortsetzung der im 2. Quartal begonnenen Aufwärtsbewegung der deutschen Wirtschaft wurde verwendungsseitig wesentlich durch den privaten Konsum getragen. Da die Lieferengpässe die Industrie und im Zuge dessen auch den Handel in den nächsten Monaten (weiterhin) einschränken dürften und sich auch die Stimmungsindikatoren im Dienstleistungsbereich zuletzt weniger optimistisch darstellten, ist für das 4. Quartal derzeit mit nur einem geringfügigen Anstieg des BIP zu rechnen.

    Nachfrageseitig befindet sich der Auftragsbestand in der Industrie aber weiterhin auf sehr hohem Niveau, sodass unter der Annahme nachlassender Knappheiten bei Vorprodukten im nächsten Jahr kräftige Impulse von der Industrieproduktion zu erwarten sind. Insgesamt gesehen geht die Bundesregierung in der am 27. Oktober 2021 veröffentlichten Herbstprojektion zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das laufende Jahr von einem Zuwachs des preisbereinigten BIP von 2,6 Prozent aus. Für das nächste Jahr wird eine kräftigere Entwicklung mit einem Wirtschaftswachstum von 4,1 Prozent erwartet. Hierzu dürfte nicht nur die Auflösung der Lieferengpässe im Jahresverlauf beitragen, sondern auch eine weitere Normalisierung des privaten Konsums. Parallel dürfte sich der positive Trend am Arbeitsmarkt fortsetzen, sodass Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit im Verlauf weiter zurückgehen.

    Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) lagen im Oktober 2021 um 17,5 Prozent über dem Ergebnis vom Oktober 2020. Der Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist dabei allerdings weiterhin von einer – durch Sonderfaktoren bedingt – sehr schwachen Vorjahresbasis beeinflusst (siehe Bericht zur Entwicklung der Steuereinnahmen in dieser Ausgabe). In den Monaten Januar bis Oktober 2021 ist das Steueraufkommen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Auch für das Jahr 2021 insgesamt rechnet der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“, der vom 9. bis 11. November 2021 tagte, mit einem Anstieg des Steueraufkommens um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hat der Arbeitskreis seine Schätzung gegenüber der Mai-Steuerschätzung deutlich nach oben angepasst – im Mai 2021 war er noch von einem Anstieg von 4,6 Prozent für das Jahr 2021 ausgegangen.

    Erneuter leichter Dämpfer für die Warenexporte im September

    Wie im Vormonat mussten die nominalen Warenexporte auch im September einen leichten Dämpfer hinnehmen und sanken saisonbereinigt um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vorquartalsvergleich war dennoch insgesamt ein leichter Anstieg von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Die nominalen Warenimporte blieben im Vormonats- und Vorquartalsvergleich mit jeweils einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf nahezu unverändertem Niveau. Die derzeitige Entwicklung dürfte dabei maßgeblich durch die Probleme in den Lieferketten beziehungsweise Lieferengpässe bestimmt sein. Die Bilanz des Warenhandels (nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel) lag im Zeitraum Januar bis September mit 147,1 Mrd. Euro über dem Vorjahresniveau (+10,8 Mrd. Euro). Der Leistungsbilanzüberschuss lag im selben Zeitraum mit 175,9 Mrd. Euro um 13,8 Mrd. Euro über dem Vorjahresniveau.

    Global betrachtet hatte der Welthandel gemäß dem CPB World Trade Monitor im August einen leichten Zuwachs zu verzeichnen (+0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat), konnte die Verluste des Vormonats damit aber nur teilweise wieder wettmachen. Welthandel sowie globale Industrieproduktion lagen bei zuletzt tendenziell schwächerer Dynamik aber auf vergleichsweise hohem Niveau.

    Gemäß dem Kiel Trade Indicator dürften die deutschen nominalen Warenexporte auch im Oktober rückläufig gewesen sein. Zudem hat sich laut dem ifo Institut die Stimmung unter den Exporteuren im Oktober merklich verschlechtert. Die Lieferkettenprobleme dürften die Außenhandelsdynamik daher zunächst weiterhin bremsen.

    Der bislang insgesamt deutlich über seinem Vorjahresniveau liegende Wert der Warenimporte bringt auch verglichen mit dem Vorjahr ein deutlich höheres Aufkommen der Einfuhrumsatzsteuer mit sich. In den Monaten von Januar bis Oktober dieses Jahres lag die Einfuhrumsatzsteuer 18,3 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Neben dem generellen Anstieg der Warenimporte trugen hierzu auch wesentlich der Basiseffekt durch die geringeren Umsatzsteuersätze in der 2. Jahreshälfte 2020 sowie das Inkrafttreten des Brexit zum 1. Januar 2021 bei, seit dem Importe aus dem Vereinigten Königreich nicht mehr der (Binnen-)Umsatzsteuer, sondern der Einfuhrumsatzsteuer unterliegen.

    Produzierendes Gewerbe weiterhin durch Lieferengpässe belastet

    Nach dem deutlichen Rückgang im August erfuhr die Produktion im Produzierenden Gewerbe im September erneut einen Dämpfer und sank saisonbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im 3. Quartal kam es so insgesamt zu einem Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Produktion im September um 1,0 Prozent niedriger. Sie befand sich saisonbereinigt noch 9,0 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020. Die Industrieproduktion (ohne Energie und Baugewerbe) sank im September gegenüber dem August um saisonbereinigt 1,5 Prozent. Dabei nahm die Produktion von Investitionsgütern um 2,8 Prozent und die von Vorleistungsgütern um 1,1 Prozent ab. Die Produktion von Konsumgütern stieg um 0,2 Prozent.

    Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind im September nach dem deutlichen Rückgang im August saisonbereinigt leicht um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Gegenüber dem Vorkrisenmonat Februar 2020 entspricht dies saisonbereinigt einem Plus von 8,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Auftragseingänge um 9,7 Prozent höher. Der Anstieg im September war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Großaufträge im Maschinenbau aus dem nicht zum Euroraum gehörenden Ausland zurückzuführen.

    Die Bauproduktion stieg im September um saisonbereinigt 1,1 Prozent. Die Produktion im Baugewerbe lag damit 0,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Oktober verbesserte sich die Stimmung gemäß dem ifo Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe weiter: Die Unternehmen waren leicht zufriedener mit der aktuellen Lage. Zudem konnte der Erwartungsindex zum sechsten Mal in Folge zulegen.

    Die Knappheiten bei Vorprodukten dürften die angesichts der hohen Auftragsbestände nachfrageseitig zu erwartenden Produktionszuwächse zeitlich verzögern. Laut Befragungen des ifo Instituts verringerte sich zwar der Materialmangel in der Industrie im Oktober geringfügig. Allerdings stieg laut dem ifo Institut im Oktober die Kurzarbeit in der Industrie gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend nochmals um 20.000 Personen auf 226.000 Personen an. Das entspricht 3,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dieser Branche. Zudem verschlechterte sich das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe, da die Unternehmen sowohl ihre laufenden Geschäfte als auch die Erwartungen für die kommenden Monate weniger positiv beurteilten.

    Privater Konsum zeigt sich volatil

    Die Umsätze der Einzelhandelsunternehmen sanken im September preis-, kalender- und saisonbereinigt nach einem leichten Plus im Vormonat wieder um 2,5 Prozent. Die Umsätze liegen aber bereits spürbar über dem Niveau des Vorkrisenmonats Februar 2020 (aktuell um 3,7 Prozent). Der Rückgang im September war nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf den Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln zurückzuführen, dessen Umsätze im September 2021 um 5,1 Prozent gegenüber dem August sanken. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau lagen sie aber 8,8 Prozent höher. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren verzeichnete dabei einen Umsatzrückgang von 9,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und liegt mit 7,8 Prozent weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau.

    Im Handel verschlechterte sich im Oktober das ifo Geschäftsklima deutlich; auch dort dürften Lieferengpässe derzeit die Stimmung dämpfen. Die Händlerinnen und Händler waren merklich weniger zufrieden mit ihren laufenden Geschäften und der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm weiter zu. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach der Erholung im Vormonat wieder verschlechtert (-2,6 Punkte). Die Unternehmen blickten deutlich weniger optimistisch auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage bewerteten sie jedoch etwas besser.

    Nachfrageseitig zeigte die Verbraucherstimmung gemessen am GfK Konsumklimaindex nach breiten Zugewinnen im Vormonat im Oktober ein eher uneinheitliches Bild. Deutliche Verluste musste dabei die Einkommenserwartung nach positiver Entwicklung im Vormonat hinnehmen. Auch die Konjunkturaussichten trüben sich laut der GfK vor allem angesichts von Lieferengpässen etwas ein, bleiben aber weiter auf vergleichsweise hohem Niveau. Demgegenüber konnte die Anschaffungsneigung zum zweiten Mal in Folge zulegen. Für den Monat November prognostiziert die GfK einen Anstieg des Konsumklimas um 0,5 Punkte auf 0,9 Punkte. Dies wäre der höchste Wert seit April 2020.

    Trotz der zuletzt eher verhaltenen Entwicklung der Indikatoren für den privaten Konsum hat sich das Aufkommen der Binnen-Umsatzsteuer im Oktober erneut deutlich erhöht (+11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Hierzu hat insbesondere die verringerte Basis des Vorjahres aufgrund der temporären Umsatzsteuersatzsenkung im 2. Halbjahr 2020 beigetragen. Gleichwohl verdeutlicht der über die Monate Januar bis Oktober 2021 kumulierte Aufkommensanstieg um 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum die im Jahresverlauf bislang zunehmende Erholung des privaten Konsums.

    Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt im Oktober

    Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält weiter an. Die Arbeitslosigkeit war im Oktober erneut deutlich rückläufig und sank nach Ursprungswerten auf 2,38 Millionen Personen. Damit waren 383.000 Personen weniger arbeitslos als im Vorjahresmonat. Saisonbereinigt nahm die Arbeitslosenzahl gegenüber September um 39.000 Personen ab und die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

    Auch bei der Erwerbstätigkeit der Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) setzte sich im September der Anstieg der Vormonate fort. Saisonbereinigt ergab sich hier ein spürbares Plus von 26.000 Personen gegenüber dem August. Nach Ursprungswerten waren 45,09 Millionen Personen erwerbstätig, das sind 239.000 Personen mehr als im Vorjahresmonat. Im August lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei 33,97 Millionen Personen, das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

    Nach Hochrechnungen der BA erhielten im August 760.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Juli. Laut der BA wurde dieser Rückgang durch die Lieferengpässe im Verarbeitenden Gewerbe jedoch leicht gedämpft. Bis Oktober ging die Kurzarbeit über alle Wirtschaftszweige laut Schätzungen des ifo Instituts weiter auf 504.000 Personen zurück. So dürften beispielsweise im Gastgewerbe nur noch 30.000 Personen in Kurzarbeit gewesen sein; zum Höhepunkt der Corona-Krise im April 2020 waren es allein in dieser Branche rund 670.000 Personen.

    Die als Frühindikatoren dienenden Barometer des ifo Instituts und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gaben im Oktober leicht nach, befinden sich aber nach wie vor auf hohem Niveau. Dies lässt einen weiterhin positiven – wenn auch im Vergleich zu den kräftigen Entwicklungen der Sommermonate abflachenden – Trend auf dem Arbeitsmarkt erwarten. Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprojektion davon aus, dass die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2021 insgesamt um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent sinkt. Im kommenden Jahr dürfte sich die Erholung vor dem Hintergrund der erwartet positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Rückgang auf 5,1 Prozent noch deutlicher zeigen. Parallel wird bis 2022 mit einem Anstieg der Erwerbstätigkeit auf 45,4 Millionen Personen gerechnet.

    Zunehmende Erwerbstätigkeit sowie rückläufige Kurzarbeit führen zu einem höheren Bruttoaufkommen der Lohnsteuer – trotz der einnahmemindernden Entlastungen der Steuerpflichtigen in diesem Jahr durch die Erhöhung des Grundfreibetrags sowie die Verschiebung der übrigen Tarifeckwerte. Im Oktober lag der Einnahmezuwachs bei 5,3 Prozent gegenüber dem Oktober 2020.

    Energiepreise lassen Inflationsrate im Oktober weiter steigen

    Die Inflationsrate (Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat) hat im Oktober auf deutlich erhöhtem Niveau zugelegt. Sie lag bei 4,5 Prozent und damit gegenüber den beiden Vormonaten (4,1 Prozent beziehungsweise 3,9 Prozent) nochmals höher. Gegenüber dem Vormonat September entspricht dies einem Anstieg des Verbraucherpreisindex von 0,5 Prozent. Maßgeblicher Treiber war ein weiterer Anstieg der Preissteigerungsrate für Energie, wohingegen diese sich bei Dienstleistungs- und Nahrungsmittelpreisen leicht abgeschwächt hat. Im Einzelnen betrug die Inflationsrate beim Gesamtindex für Waren 7,0 Prozent (nach 6,1 Prozent im September), darunter 18,6 Prozent für Energie (nach 14,3 Prozent) und 4,4 Prozent für Nahrungsmittel (nach 4,9 Prozent). Der Anstieg des Index für Dienstleistungen fiel leicht auf 2,4 Prozent (nach 2,5 Prozent), darunter unverändert ein Plus von 1,4 Prozent bei Wohnungsmieten.

    Bis zum Jahresende ist weiterhin mit einer merklich erhöhten Inflationsrate zu rechnen. Mit dem Jahreswechsel fällt dann der Basiseffekt aus der letztjährigen Senkung der Umsatzsteuersätze weg, sodass die Inflationsrate wieder etwas niedriger liegen sollte, angesichts des Auftriebs durch die Energiepreisentwicklung jedoch zunächst weiterhin (merklich) über dem Vorkrisenniveau. Auf den Märkten für Öl und insbesondere Kohle und Gas waren in den vergangenen Monaten teils massive Preisanstiege zu beobachten. Am aktuellen Rand hat sich die Aufwärtsbewegung nicht weiter fortgesetzt beziehungsweise haben die Preise wieder etwas nachgegeben.

    Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprojektion davon aus, dass die durchschnittliche Inflationsrate in diesem Jahr bei 3,0 Prozent liegen wird. Im nächsten Jahr wird dann – u. a. basierend auf Markterwartungen für die weitere Ölpreisentwicklung – ein schrittweiser Rückgang der monatlichen Raten im Jahresverlauf angenommen, sodass die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2022 bei 2,2 Prozent liegen dürfte.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

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    Tabelle 1
    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Verlaufsdiagramm mit Balken und horizontalen Linien „BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland“: 3 Kurven zeigen den Verlauf der saisonbereinigten Salden der Geschäftserwartungen, des Geschäftsklimas und der Geschäftslage von Januar 2015 bis Oktober 2021. Nachdem die 3 Salden im Jahr 2020 im Minus waren, sind sie 2021 größtenteils wieder über 0.Außerdem wird in Form von Balken das reale BIP pro Quartal in Prozent zum Vorjahr gezeigt. Auch hier waren die Balken im Jahr 2020 im Minus und sind seit Mitte 2021 wieder im Plus.In Form von horizontalen Linien wird außerdem der BIP-Jahresdurchschnitt von 2015 bis 2020 in Prozent zum Vorjahr gezeigt.Datenwerte:2015: 1,5 %2016: 2,2 %2017: 2,7 %2018: 1,1 %2019: 1,1 %2020: -4,6 %Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    nullBIP (Quartal), real, % zum VorjahrGeschäftsklima, saisonbereinigte SaldenGeschäftslage, saisonbereinigte SaldenGeschäftserwartungen, saisonbereinigte SaldenBIP (Jahresdurchschnitt), real, % zum Vorjahr
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    Abbildung 1

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