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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Das 1. Quartal 2021 war durch die Zweiteilung der wirtschaftlichen Entwicklung in eine grundsätzlich robuste Industrie und einen durch die Pandemie stark eingeschränkten Dienstleistungsbereich gekennzeichnet.
    • Frühindikatoren wie Auftragseingänge, Produktions- sowie Exporterwartungen und das ifo Geschäftsklima haben sich weiter verbessert und deuten auf eine fortgesetzt positive Entwicklung in der Industrie hin. Auch in aktuell noch stark von der pandemischen Lage betroffenen Dienstleistungsbereichen deutet sich die Erwartung einer Erholung an.
    • Die Lage am Arbeitsmarkt konnte sich im März 2021 leicht verbessern, was insbesondere auf Entwicklungen in der Industrie zurückzuführen sein dürfte. Umfragebasierte Frühindikatoren zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung vermittelten auch hier ein durchaus aufwärtsgerichtetes Stimmungsbild.

    Finanzen

    • Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich in den Monaten bis März dieses Jahres auf rund 68,1 Mrd. €. Damit sind die Einnahmen um 20,3 Prozent (rund -17,4 Mrd. €) niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was insbesondere auf Steuermindereinnahmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aufgrund steuerlicher Hilfsmaßnahmen zu deren Bewältigung beruht. Die Steuereinnahmen (inklusive der EU-Eigenmittelabflüsse) sanken um 14,3 Prozent (rund -10,6 Mrd. €) gegenüber der Vorjahresperiode.
    • Die Ausgaben des Bundeshaushalts betrugen in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 129,6 Mrd. € und lagen damit um 40,3 Prozent (rund +37,2 Mrd. €) über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Im Zeitraum Januar 2021 bis März 2021 wies der Bundeshaushalt ein Finanzierungsdefizit von 61,5 Mrd. € auf.
    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) stiegen im März 2021 um 0,9 Prozent gegenüber März 2020. Hierzu trug ein beträchtliches Plus im Aufkommen der Steuern vom Umsatz bei, welches mit der Verschiebung des Fälligkeitstermins der Einfuhrumsatzsteuer zusammenhängt. Die konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise belasteten weiterhin das Steueraufkommen. Das Aufkommen aus den Bundessteuern lag im März 2021 um 18,7 Prozent unter dem Steueraufkommen des Vorjahresmonats.

    Europa

    • Der Monatsbericht April 2021 beinhaltet einen Rückblick auf die Videokonferenzen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rats am 15. und 16. März 2021. Kernthemen der Sitzungen waren u. a. die sektoralen Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie und die Herausforderungen der Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft.

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