Mehr als 5.800 Tier- und 30.000 Pflanzenarten und die daraus gewonnenen Erzeugnisse sind geschützt, dennoch sterben täglich weltweit bis zu 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Der Zoll überwacht die strengen Vorschriften wie das Washingtoner Artenschutzabkommen und trägt dazu bei, die Artenvielfalt der Natur zu bewahren. Er stellt jährlich mehrere zehntausend geschützte Tiere, Pflanzen und daraus hergestellte Waren sicher.

Helfen Sie mit!

Die meisten Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen werden von Urlauber*innen begangen. Korallenschmuck, Papageienfedern oder Gürtel aus Schlangenleder – oft werden auf Reisen exotische Souvenirs angeboten, die aus bedrohten Arten oder Teilen davon hergestellt wurden.

Unter www.artenschutz-online.de können Sie sich schon vor Ihrer Abreise Informationen über Ihr Urlaubsland einholen und erfahren, welche geschützten Arten in den verschiedenen Urlaubsländern vorkommen und zum Kauf angeboten werden können.

Auch die App „Zoll und Reise“ hilft Urlauber*innen, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und wovon man besser die Finger lassen sollte.

Blick in die Asservatenkammer

In unserer Bildergalerie sehen Sie Aufgriffe des Zolls, die gegen die Artenschutzbestimmungen verstoßen.

Grafik: Überwachung der Einhaltung der  gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Tierwelt Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Tierwelt
Grafik: Maßnahmen, die den Handel mit bedrohten Tierarten verbieten oder beschränken Maßnahmen, die den Handel mit bedrohten Tierarten verbieten oder beschränken
Grafik: Illegaler Handel mit exotischen Tier- und Pflanzenarten Illegaler Handel mit exotischen Tier- und Pflanzenarten
Grafik: Überwachung der Ein- und Ausfuhr von geschützten Tieren und Pflanzen Überwachung der Ein- und Ausfuhr von geschützten Tieren und Pflanzen
Grafik: Artengeschütze Pflanzen und Pflanzen Artengeschütze Pflanzen und Pflanzen
Grafik: Washingtoner Artenschutzübereinkommen Washingtoner Artenschutzübereinkommen