„Ein digitalisierter Finanzmarkt bietet die Chance, die Zukunftsaufgaben gemeinsam zu meistern.“ Olaf Scholz, Bundesfinanzminister

#EuroABC – Digitale Finanzmarktunion

Ziel einer europäischen digitalen Finanzmarktunion ist es, Europa zu einer modernen, sicheren und innovativen Finanzmarktunion auch für tokenisierte Finanzdienstleistungen zu machen, die Überprüfung der Zahlungsdiensterichtlinie zu unterstützen sowie die Cybersicherheit und -resilienz des europäischen Finanzmarkts zu erhöhen.

Europäische Finanzpolitik für das digitale Zeitalter

Wir leben in einer Zeit der digitalen Transformation – immer mehr Lebensbereiche werden durch digitale Prozesse bestimmt. Sei es online einkaufen, telefonieren oder Bankgeschäfte erledigen – oft reichen wenige Klicks, um Transaktionen durchzuführen. Gerade in Corona-Zeiten bietet das großen Komfort und stellt bisweilen sogar eine Notwendigkeit dar. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten. Damit Schritt zu halten und digitale Abläufe sicher und zuverlässig zu gestalten, hat also hohe Priorität. Denn neben vielen Vorteilen birgt Digitalisierung auch Risiken, zum Beispiel was Datenschutz oder die Anfälligkeit von betrügerischen Handlungen angeht. Aus diesem Grund ist es wichtig, Europa zu einer modernen, sicheren und innovativen digitalen Finanzmarktunion zu machen. Das bedeutet einerseits, die Cybersicherheit und -resilienz zu erhöhen, und gleichzeitig einen zuverlässigen Rahmen für Finanzinnovationen wie Krypto-Assets, insbesondere der sogenannten „Stablecoins“, zu schaffen.

Diese Schritte werden Europa wettbewerbsfähiger machen und Stabilität und Widerstandsfähigkeit der europäischen Finanzmärkte schützen, indem wir neuen und veränderten Risiken angemessen begegnen.