Europa zählt
Deutschland und die anderen Länder der EU profitieren in vielfältiger Art und Weise von einem vereinten Europa - sowohl der Staat als Ganzes sowie die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag.

Unsere Rubrik #EuropaZählt präsentiert mit kleinen und großen Zahlen Beispiele dafür, die in der Summe eines deutlich machen: Die EU ist sehr wertvoll. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, sie zu schützen und noch mehr europäischen Mehrwert für alle zu schaffen.

Der deutsch-französische Vorschlag für eine europäische Finanztransaktionsteuer sieht einen Steuersatz von 0,2 Prozent vor.
Herzstück des EU-Binnenmarkts sind die 4 Grundfreiheiten: der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen, und Kapital.

Rund 5 Milliarden Euro Einfuhrzölle nimmt der Zoll in Deutschland jährlich ein.

Der Vorsitz des Rats der EU wechselt alle 6 Monate von einem Mitgliedstaat der EU zum anderen.

  • Der neue Finanzrahmen wird 7 Jahre lang gelten (2021–2027).
  • Für Deutschland ist das Vereinigte Königreich der siebtwichtigste Handelspartner; für das Vereinigte Königreich ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner. Für die EU ist das Vereinigte Königreich der drittwichtigste Handelspartner; für das Vereinigte Königreich ist die EU der wichtigste Handelspartner.
7,4 Milliarden Euro hat die EU im Rahmen der „Global Response“-Initiative für die Forschung nach einem Impfstoff mobilisiert.
Circa 13 Prozent hat das Vereinigte Königreich bisher zum EU-Haushalt beigetragen.
Seit 1968 gibt es die Europäische Zollunion und damit schon seit 52 Jahren.
Rund 60 Prozent der deutschen Exporte gehen in Länder des EU-Binnenmarkts.
Mit 73 Prozent machen direkte Beiträge der Mitgliedstaaten bisher den größten Teil der EU-Einnahmen aus.
Bis zu 100.000 Euro Bankeinlagen pro Person und Bank sind gesetzlich geschützt.
Mehr als 114.000 Zollbedienstete arbeiten in der EU für einen reibungslosen und sicheren Handel.
Rund 120 als bedeutend eingestufte Banken oder Bankengruppen unterstehen der direkten Aufsicht der EZB.
Über 130 Staaten arbeiten im Rahmen der OECD an einer globalen Mindestbesteuerung, darunter alle EU-Staaten.
Knapp 154 Milliarden Euro an Ausgaben sieht der verabschiedete EU-Haushalt für das Jahr 2020 vor.
Laut OECD gehen jährlich weltweit zwischen 100 und 240 Milliarden Euro aufgrund von Steuervermeidung verloren. Dies entspricht etwa 4 bis 10 Prozent des weltweiten Körperschaftsteueraufkommens.
Rund 500 Millionen Menschen profitieren in Europa von der Wirtschaftsunion.

540 Milliarden Euro umfasst das EU-Solidaritätspaket zur Bewältigung der Corona-Krise und ihrer akuten Folgen.

750 Milliarden Euro sollen nach dem Beschluss des Europäischen Rats vom Juli für das Aufbauprogramm „Next Generation EU“ für die wirtschaftliche Erholung bereitgestellt werden.

900 neue Stellen hat der Zoll bekommen, um für jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein

Die Ratspräsidentschaft organisiert und leitet alle Ratssitzungen. In einem halben Jahr können das mehr als 1.500 Treffen (oder aktuell Videokonferenzen) sein.

2020 hatte Deutschland den Vorsitz des Rates der EU zum 13. Mal seit Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 inne. Zuletzt war das im ersten Halbjahr 2007 der Fall.

Seit 2015 leitet Elke König den Einheitlichen Abwicklungsausschuss SRB, die zentrale europäische Abwicklungsbehörde im Rahmen des SRM.